Orgel St. Quirinus
Orgel St. Quirinus

Die Orgel der Kirche St. Quirinus

Die Orgel der Dottendorfer Pfarrkirche wurde in den Jahren 1968 − 1971 von der Firma Seifert (Kevelaer) unter Verwendung von Gehäuseteilen der Vorgängerorgel erbaut. Der Entstehungszeit gemäß weist die Disposition Elemente der damals vorherrschenden neobarocken Klangvorstellung auf: Verzicht auf eine 8'- Prinzipalbasis unter Bevorzugung von Flötenregistern, gemischten Stimmen, hochliegenden Mixturen und kleinfüßigen Registern. Konsequenterweise wurde auf ein wie im 19. Jahrhundert übliches Schwellwerk verzichtet. Die Crescendowalze weist jedoch noch auf Vorstellungen des romantischen Orgelbaus hin. 1978 wurde die Orgel von der Fa. Seifert um sechs Register erweitert.  Zurzeit besteht die Orgel aus 19 Registern (2 Manuale /Pedal) und einem fahrbaren Spieltisch. Das 1. Manual steht im unteren, das 2. Manual im oberen Gehäuseteil.

Disposition

I Manual  C-g3
1. Offenflöte 8'
2. Liebl. Gedackt 8' (*)
3. Principal 4' (*)
4. Quintadena 4‘
5. Octave 2' (*)
6. Sifflöte 1 1/3'
7. Scharff 4f.
8. Sesquialter 2f. ab a°
9. Trompete 8'
10. Tremulant

II Manual C-g3
1. Holzgedackt 8'
2. Weidenpfeife 8'
3. Blockflöte 4'
4. Principal 2'
5. Cymbel 2f.
6. Rohrschalmei 8'
7. Tremulant

Pedal C - f1
1. Subbaß 16 '  (*)
2. Offenbaß 8 '
3. Piffaro 4 ' + 2 '
4. Trichterdulcian 16 '

(*) Erweiterung Klais

Koppeln II-I, I-Ped, II-Ped
Handregister
Zwei freie Kombinationen
Freie Ped-Kombination
Plenum
Zungenabsteller
Walze
elektrische Traktur